Da ich zum Glück gestern doch rechtzeitig im Bett war, ist der Morgen heute nicht ganz so früh. Die letzten Sachen werden noch gepackt und organisiert. Und dann verlasse ich die Branch. Ich hab zum Glück noch ein bisschen Zeit, bis ich meine Mitfahrerin Yuka abhole, also mache ich mich auf den Weg zum Automarkt, der heute stattfindet und auf dem Robert versucht seinen Van zu verkaufen.
So fahre ich dann zu den beiden, quatsche noch ein bisschen und dann muss ich los. Der Abschied fällt schon nicht so leicht, nach der ganzen Zeit ist das fast wie eine Familie, besonders wenn man die ganze Zeit zusammen verbracht hat – auf Arbeit und abends!

Aber gut, auf geht’s nach Glendalough. Bei GoogleMaps den Weg rausgefunden und dann bin ich auch schon da. So ganz startklar ist sie noch nicht, deshalb heißt das erste Ziel Einkaufszentrum. Hier gibt es hauptsächlich eine Iso-Matte für sie und vielleicht das eine oder andere zu essen. Und dann geht es wirklich los!

Auf nach Bunburry!
In Bunburry gibt es ein Delfin Discovery Center, aber da es Sonntag und ziemlich regnerisch ist, sieht es ziemlich zu aus. Abgesehen davon, habe ich anscheinend nicht so ein großes Glück mit Delfinen. Also geht’s nur zum Leuchtturm von Bunburry. Wir parken bei einem Walking-TRail dicht bei und begeben uns auf einen Rundwanderweg. Entlang von Strand, bis zum Leuchtturm, das kleine Kap herum bis zum Aussichtsturm. Die ganzen Stufen erklommen, haben wir einen tollen Ausblick auf Bunburry. Leider versaut der graue Himmel die ganzen Fotos. Der Urlaub fängt ja schon einmal gut an…Und windig ist es auch! Aber zum Glück ist aus dem Niesel kein richtiger Regen geworden…

Naja, wir drehen noch eine kleine Runde durch Bunburry und dann geht’s zum Auto zurück. Ich bin ein bisschen enttäuscht und habe ein bisschen mehr Unternehmungsgeist bei Yuka erwartet – aber vielleicht liegt es auch daran, dass sie in Bunburry schon war!? Ich hoffe es und bleibe für den Rest unserer Reise voller Tatendrang!

Einen kleinen Sonderpunkt verdient sich Bunburry aber: es gibt hier eine Straße, die „The Strand“ heißt und zum Strand führt. Im Englischen gibt es dafür übrigens keine wirkliche Bedeutung. Vielleicht sind doch schon zu viele Deutsche hier in Australien?

Das nächste Ziel für heute heißt dann Busselton. Hier machen wir uns auf die Suche nach einem Hostel. Es gibt zwar mindestens eines, aber es ist gar nicht so leicht zu finden – also auf ins nahegelegene Hotel und nachgefragt. Das Hostel ist natürlich nur auf der anderen Straßenseite. =)
Aber zuerst sieht es nicht so gut aus für uns. Es sind keine Betten mehr frei. Der Besitzer gibt uns die Telefonnummer von einem Motel, aber bei 69$ pro Nacht sind wir nicht so wirklich begeistert. Da wir aber immernoch im Office vom Hostel sind, unternehmen wir den letzten Versuch und fragen nach einem Camping Park. Und dann scheint uns das Glück doch noch ein bisschen zu mögen. Da wir ein Zelt haben, können wir auf der Wiese vom Hostel schlafen – für 20$ für uns beide zusammen. =)
Ob er wirklich dazu berechtigt ist, bezweifle ich, aber wir beschweren uns nicht. Sogar freies WiFi haben wir hier. Theoretisch. Mit dem Smartphone kein Problem, aber mein Laptop möchte das Netz nicht finden. Naja, nicht ganz soo schlimm^^ Wofür hab ich denn einen Internetstick?

Und dann bricht auch die erste Nacht des gemeinsamen Roadtrips an und voller Vorfreude auf die nächsten Tage geht’s dann ins Bett!

Bilder findet ihr unter:
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